IDA – Initiative Demenzversorgung in der Allgemeinmedizin

Aktuelles zum Thema Demenz


Aktiv Altern in Europa

(ug) Eine Kultur des aktiven Alterns soll es den Menschen in Europa erleichtern, Solidarität zwischen den Generationen zu schaffen. Eine Gesellschaft für alle Altersgruppen könnte so die Grundlage dafür bilden, das Potenzial der rasch wachsenden Generation 50 plus zu mobilisieren.
Das zumindest sieht das Europäische Jahr 2012 vor. Auf einer Fachkonferenz, die das Bundesseniorenministerium am 6. Februar im DBB Forum Berlin veranstaltet, werden die Ziele des Europäischen Jahres diskutiert und die deutschen Gestaltungsideen dazu präsentiert.

Quelle: Grieshaber-Medien

 

Eckpunkte zur Pflegereform beschlossen

Demenzkranke sollen schon in 2012 höhere Leistungen aus der Pflegeversicherung bekommen, und Pflegebedürftige sollen zwischen Leistungspaketen und Zeitkontingenten frei wählen können, um so das starre Konzept der Minutenpflege aufzubrechen.

Diese Ziele verfolgt die Pflegereform, die 2012 in Kraft treten soll. Die Bundesregierung hat die Eckpunkte dazu, die auch die Förderung von Wohngruppen, eine einheitliche Ausbildung für die verschiedenen Pflegeberufe und eine größere Bedeutung von Rehabilitationsmaßnahmen vorsehen, verabschiedet.
Zu den Hauptzielen der Reform gehört es, den besonderen Betreuungsaufwand für Demenzkranke besser in der Pflegeversicherung abzubilden.
Unter anderem sollen Demenzkranke davon profitieren, dass Betreuungsleistungen Bestandteil der Pflegeversicherung werden. Noch in dieser Legislaturperiode will sich die Regierung zudem auf einen neuen Begriff einigen, was unter Pflege und Pflegebedürftigkeit eigentlich zu verstehen ist - auch dieses Vorhaben hat das Ziel, den Bedürfnissen Demenzkranker besser gerecht zu werden.
Doch weil der neue Pflegebegriff auf sich warten lässt, sollen Demenzkranke schon vorher mehr Geld bekommen, obwohl die Mittel dafür im Prinzip erst in mehr als einem Jahr zur Verfügung stehen werden. Erst zum 1. Januar 2013 steigt nämlich der Beitragssatz für die Pflegeversicherung um 0,1 Prozentpunkte, was 1,1 Milliarden Euro in die Kasse spülen soll.
Ebenfalls von 2013 an soll die freiwillige private Vorsorge steuerlich gefördert werden. Geplant ist, die Förderung auf bestehende Instrumente wie etwa der Riester-Rente aufzubauen. Derzeit sind 2,4 Millionen Menschen in Deutschland pflegebedürftig; das Ministerium rechnet damit, dass es in einigen Jahrzehnten 4 Millionen sein werden.

Quelle: FAZ, 16. November 2011

 

IDA-Studie zeigt: Hausärzte und Familienangehörige sichern und verbessern die Versorgung von Demenzpatienten

IDA-Studie zeigt

Es sind überwiegend Angehörige, die die Pflege von noch zuhause lebenden Demenzpatienten bewältigen. Neben der Sicherung der medizinischen Grundversorgung sind Hausärzte auch hierbei wichtige Helfer, weil sie Beratungs- und Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige erfolgreich vermitteln können... mehr    

IDA-Projekt bedankt sich

Die IDA-Projektpartner bedanken sich bei allen teilnehmenden Patienten und ihren pflegenden Angehörigen sowie Haus- und Fachärzten in der Region Mittelfranken für ihre aktive Unterstützung bei der Realisierung der IDA-Studie. Ohne ihr Engagement wäre eine Umsetzung nicht möglich gewesen. Darüber hinaus gilt der Dank allen Unterstützern vor Ort, insbesondere den Angehörigengruppen der Projektregion, der Alzheimer Gesellschaft Mittelfranken, der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns, der Bayerischen Landesärztekammer sowie dem Bayerischen Hausärzteverband.

Projekt-Design

Zwei Personen fruestucken..

Engagierte Hausärzte in der Modellregion Mittelfranken machten die Umsetzung von IDA möglich. Sie haben eine zentrale Rolle bei der Versorgung von Demenzkranken und konnten ihren Patienten, die unter Demenzen leichten bis mittelschweren Grades leiden, die Teilnahme am Projekt ermöglichen. Die Versorgung der Demenz-Patienten erfolgte in einer von drei möglichen Untersuchungsgruppen.
Mehr über das Projekt-Design von IDA erfahren Sie hier... mehr    

Barrierefreiheit
Die Internetseiten des IDA-Projektes sind weitestgehend barrierefrei gestaltet und dadurch für Menschen mit Behinderungen gut nutzbar. Sollte es bei bestimmten Konfigurationen oder Lesehilfen auf unserer Website trotzdem zu Problemen bei der Darstellung kommen, stehen wir Ihnen gerne für Fragen zur Verfügung: projekt-ida@eurorscgabc.de.

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IDA-Studie eröffnet Perspektiven für zukünftige Versorgungsforschung

Im aktuellen Ergebnis-
folder können Sie die Hauptergebnisse der IDA-Studie nach einem zweijährigen Beobach-
tungszeitraum nachlesen.

Titelseite der IDA-Prjektbroschüre

IDA-Ergebnisfolder
(2., überarbeitete Auflage), PDF 786kB

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