IDA-Experten im Gespräch mit Radio F
Prof. Dr. med. Elmar Gräßel, wissenschaftlicher Leiter von IDA, und IDA-Studienärztin Dr. med. Maria Großfeld-Schmitz waren am 26. April 2006 von 10 bis 12 Uhr zu Gast bei Radio F in Nürnberg. In der Sendung „Gut aufgelegt” beantworteten sie live Fragen rund um das Thema Demenz und zu IDA.
- M:
- Moderatorin
- EG:
- Prof. Dr. med. Elmar Gräßel, wissenschaftlicher Leiter von IDA
- MGS:
- Dr. med. Maria Großfeld-Schmitz, IDA-Studienärztin
Mitschrift der Radiosendung
Teil 6 – Hilfe, Rat und Unterstützung – wohin Sie sich mit Fragen wenden können!
- M:
- Heute zur „Initiative Demenzversorgung in der Allgemeinmedizin“, unsere Experten im Studio sind Dr. Elmar Gräßel und Dr. Maria Großfeld-Schmitz. Herr Dr. Gräßel, wir wollen natürlich wissen, an wen ich mich wenden kann, wenn ich betroffen bin.
- EG:
- Zum einen kann man sich an seinen Hausarzt wenden und so am Projekt IDA mitmachen. Man kann sich natürlich auch an die Alzheimer Gesellschaft hier in Mittelfranken wenden, die Telefonnummer ist (0911) 266126 und kann dort nach Rat fragen.
- M:
- Sollte man eigentlich einen Demenzkranken über seine Krankheit aufklären?
- EG:
- Ganz wichtig bei einer Aufklärung ist, dass man behutsam vorgeht, dass man sich vor allem fragt, was möchten der Betroffene und seine Angehörigen über die Krankheit wissen. Ich halte nichts davon, nach einem bestimmten Schema vorzugehen. Wichtig ist, die Wünsche des Gegenübers, des Erkrankten und des Angehörigen primär aufzunehmen.
- M:
- Also ganz wichtig zum Arzt zu gehen und das Ganze auf jeden Fall abklären zu lassen?
- EG:
- Ja, das ist ganz wichtig.
- M:
- Frau Dr. Großfeld-Schmitz, vielleicht können Sie uns noch die Internetadresse von der „Initiative Demenzversorgung in der Allgemeinmedizin“ nennen, dort kann man sich informieren. Was kann ich auf der Website erfahren?
- MGS:
- Dies ist eine Internet-Seite, die primär über das Projekt informiert, aber es gibt auch Vernetzungen zu weiterführenden Seiten, zum Beispiel von der Alzheimer Gesellschaft oder vielen anderen Initiativen und Beratungs- bzw. Informationsstellen. Die Internetseite lautet www.projekt-ida.de.
- M:
- Dort kann man sich informieren, gibt es auch eine Telefonnummer für Leute, die kein Internet haben?
- MGS:
- Ja, zum einen bin ich persönlich in Nürnberg erreichbar unter der Telefonnummer (0911) 218-567 und das Projektbüro in Nürnberg unter der Nummer (0911) 218-969.
- M:
- Gut, dann stehen unsere beiden Experten jetzt noch für weitere Fragen unserer Hörerinnen und Hörer zur Verfügung. Sie werden nicht in der Sendung beantwortet, sondern sie sitzen in einem anderen Raum und werden die Fragen dort vertraulich beantworten. Ich bedanke mich ganz herzlich, dass Sie heute hier waren zu diesem großen Thema und ich hoffe sehr, dass wir zur Aufklärung beigetragen haben und auch dazu, dass das Thema nicht so tabuisiert wird, sondern dass sich die Leute auch trauen, aus ihrem Schneckenhaus heraus zu kommen.
- EG:
- Und ich bedanke mich bei den Zuhörerinnen und Zuhörern, dass sie sich mit diesem Thema in den zwei Stunden auseinandergesetzt haben.
- M:
- Vielen Dank Frau Dr. Großfeld-Schmitz und Herr Dr. Gräßel.
