IDA vor Ort

Hier finden Sie kurze Berichte über verschiedene regionale und überregionale Veranstaltungen zum Thema Demenz, an denen das IDA-Projekt teilgenommen hat.

IDA-Projekt präsentierte erste Ergebnisse auf dem Hauptstadtkongress 2009 in Berlin

Wissenschaftler der IDA-Studie gaben Einblicke in die aktuellen Ergebnisse sowie Ausblicke auf kommende Auswertungen

Bild mit Referenten und Publikum

„Durch die Darstellung der ersten Ergebnisse der IDA-Studie konnten wir interessante Einblicke in das Gesamtprojekt gewinnen“, resümierte Moderatorin Prof. Dr. Adelheid Kuhlmey, Direktorin des Instituts für Medizinische Soziologie am Zentrum für Human- und Gesundheitswissenschaften der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Bei der diesjährigen IDA-Veranstaltung „Weiterentwicklung der Demenzversorgung – Ergebnisse aus dem IDA-Projekt“ auf dem Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit 2009 in Berlin wurden erstmalig medizinisch-wissenschaftliche sowie gesundheitsökonomische Auswertungen der Versorgungsforschungsstudie IDA präsentiert. Darüber hinaus berichtete IDA-Studienärztin Dr. med. Maria Großfeld-Schmitz über praktische Erfahrungen bei der Umsetzung des Projekts. „Das gesamte Praxisteam in solch ein Projekt einzubinden, war ein wichtiger Schritt“, berichtete die Ärztin. Dies zeigte das große Interesse der teilnehmenden Praxen an den vom IDA-Projekt angebotenen Arzthelferinnen-Schulungen. Hier wurden die Teilnehmerinnen in der Handhabung der Demenztests geschult, um diese besser in den Praxisalltag zu integrieren.

Rund 180 Zuhörer verfolgten die Veranstaltung, bei der Prof. Dr. med. Elmar Gräßel, medizinisch-wissenschaftlicher Leiter des IDA-Projekts, Psychiatrische und Psychotherapeutische Universitätsklinik Erlangen, einen Überblick über die Implementierung und Annahme der Interventionen im Rahmen der Studie gab. Prof. Dr. Rolf Holle, wissenschaftlicher Leiter Biometrie und Gesundheitsökonomie des IDA-Projekts, Helmholtz Zentrum München, und seine Mitarbeiterin Dipl.-Volksw. Simone Kunz zeigten erste Auswertungen der Projekt- sowie Kassendaten auf.

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse, die auf dem Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit 2009 in Berlin präsentiert wurden, sowie die Basisauswertung, die auf dem Hauptstadtkongress 2007 vorgestellt wurde, finden Sie im Bereich Auswertungen.

IDA auf dem Hauptstadtkongress 2007 in Berlin

Bild mit Referenten und Publikum

„Eine äußerst spannende, hochinteressante Präsentation einer Studie, die aussage-
kräftige Ergebnisse erwarten lässt“ -  so fasste die Moderatorin der IDA-Veranstaltung „Versorgungsforschung in der Demenz “, Frau Prof. Dr. Adelheid Kuhlmey, Direktorin des Instituts für Medizinische Soziologie im Zentrum für Human- und Geisteswissenschaften an der Freien Universität Berlin, den Eindruck der Anwesenden zusammen.

Rund 80 Teilnehmer haben im Ärzteforum des Hauptstadtkongresses die Präsentationen von Prof. Dr. Elmar Gräßel und Prof. Dr. Rolf Holle, beide wissenschaftliche Leiter des IDA-Projekts, zu den Basisdaten der IDA Studie verfolgt. Dabei stellte Prof. Gräßel noch einmal die wichtige Rolle der Hausärzte bei der ambulanten Versorgung von Demenzpatienten und für das IDA-Projekt heraus: „Hausärzte leisten eine umfassende Koordinations- und Beratungsarbeit, um ihre in die Studie eingeschlossenen Patienten und deren Angehörige optimal zu begleiten.“

Ergänzend stellte Prof. Dr. Alexander Kurz, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Technischen Universität München, die Situation pflegender Angehöriger dar und sprach über weitere Entlastungsmöglichkeiten. Die Vorträge trafen auf große Resonanz und wurden in regen Diskussionen mit dem Publikum fortgeführt.

Fachkongress „Herausforderung Demenz“ erfolgreich

Bild mit Redner und Publikum bei einem Vortrag

IDA-Studienärztin Dr. med. Maria Großfeld-Schmitz hat auf dem Fachkongress „Herausforderung Demenz – Bewältigungs-
strategien für die Zukunft“ einen Workshop unter dem Titel „Demenz: Neue Wege hausärztlicher Versorgung im Projekt IDA“ gegeben. „Die hausärztliche Versorgung kann durch verschiedene Angebote ergänzt werden. Diesen Ansatz verfolgen wir im IDA-Projekt. Die hohe Bedeutung der Hausärzte im Bereich der Demenzversorgung kristallisierte sich auch in der Diskussion im Workshop heraus“, resümiert Dr. Großfeld-Schmitz.

Der Kongress, der im Februar 2007 von der Diakonie Neuendettelsau und der Akademie DiaLog veranstaltet wurde, richtet sich an Fachkräfte im Bereich Demenz. Im Vergleich zu früheren Veranstaltungen freuten sich die Organisatoren über einen enormen Teilnehmerzuwachs. „Dies zeigt, dass das Thema Demenz inzwischen in der Gesellschaft viel beachtet wird und man die bestehenden Angebote nun, so wie hier, vernetzen muss“, so Mathias Hartmann von
DiaLog. Einige Teilnehmer waren sogar aus Österreich und der Schweiz nach Nürnberg angereist.

Seniorentage 2006 in Nürnberg

Zwei gefaltene Hände

Die Seniorentage und Gesundheitstage
des Bayerischen Rundfunks am 19. und
20. Oktober in Nürnberg standen unter dem
Motto „Älter werden - Zukunft gestalten“.
Über 10.000 Besucher informierten sich zu Fragen der Lebensplanung und -gestaltung im Alter. Auch das IDA-Projekt war auf der bundesweit größten Veranstaltung in diesem Bereich mit einem Informationsstand vertreten und beantwortete den Besuchern persönlich Fragen zum Projekt. Ergänzend zum Ausstellungsbereich wurden auf den Seniorentagen Vorträge zum Thema Älterwerden und wie man im Alter Gesundheit, Vitalität und Selbstständigkeit erhält gehalten. Verschiedene Aktionen und ein Unterhaltungsprogramm rundeten die zweitägige Veranstaltung ab.

2. Demenzkongress Rheinland-Pfalz:

„Innovative Modelle der Versorgung und Strukturenentwicklung für Menschen mit Demenz“

IDA-Braterin im Gespräch mit einem Besucher

Foto: IDA-Beraterin Tanja Sieg-
mund informierte im Ausstellungs-
bereich des Kongresses die
Besucher über das Modellprojekt.

Auf dem 2. rheinland-pfälzischen Demenz-
kongress am 6. September 2006 in Mainz diskutierten fast 1.000 Expertinnen und Experten aus Gesundheitswesen und Pflege, aus Wissenschaft und Praxis sowie Ver-
treterinnen und Vertreter von Selbsthilfe-
organisationen, Kommunen und Kosten-
trägern die Frage, wie die Versorgung von Menschen mit Demenz durch eine frühe Diagnostik und Therapie, durch unter-
stützende Hilfen in der häuslichen Pflege und durch die Vernetzung aller Hilfeangebote weiter verbessert werden kann.
In fünf Fachforen wurden erfolgreich erprobte Kooperationsmodelle und bundesweit neue Konzepte zur Versorgung von demenzkranken Menschen vorgestellt. IDA-Studienärztin Dr. med. Maria Großfeld-Schmitz war als Referentin vor Ort und  stellte in dem Fachforum „Strukturen der (integrierten) Versorgung“ das IDA-Projekt vor. Mit großem Interesse folgten die Teilnehmer den Vorträgen und diskutierten anschließend intensiv die neuen Ansätze und Untersuchungsinhalte.

www.menschen-pflegen.de

Bayerischer Hausärztetag 2006 in Augsburg

Zwei IDA-Beraterinnen am Stand von IDA

Foto: Unsere IDA-Beraterinnen
Heike Häring (links) und Daniélle
Gleissner waren vor Ort in Augs-
burg und standen für Fragen zum
IDA-Projekt zur Verfügung.

 

 

 

 

Am 21. und 22. Juli 2006 trafen sich die bayerischen Hausärzte zum 14. Hausärztetag in Augsburg. Auch IDA war auf der traditionellen Jahrestagung des Bayerischen Hausärzteverbandes mit einem Informationsstand vertreten. Neben der Diskussion aktueller gesundheitspolitischer Themen und zahlreicher Fortbildungs-
veranstaltungen bietet der Bayerische Hausärztetag als die Veranstaltung für Hausärzte in Bayern auch eine ideale Präsentationsplattform für Unternehmen, Projekte und Verbände. Auf der den Kongress begleitenden Fachausstellung präsentierte sich IDA und bot den Besuchern zahlreiche Informationen über das Projekt.

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