Auswertungen
Erste Ergebnisse der Versorgungsforschungsstudie IDA
Pflegende Angehörige von Demenzpatienten empfinden zugehende Angehörigenberatung als sehr hilfreich
Angehörige, die einen Demenzpatienten zuhause pflegen, empfinden eine zugehende Angehörigenberatung (IDA-Beratung) mehrheitlich als sehr hilfreich. Dies ist ein zentrales Ergebnis der Versorgungs-forschungsstudie IDA (Initiative Demenz-versorgung in der Allgemeinmedizin). Nach einer zweijährigen Teilnahme an der Studie wurden die pflegenden Angehörigen, deren demenzkranker Angehöriger noch zu Hause lebte, nach ihren Erfahrungen mit der zugehenden Beratung befragt. Von den Angehörigen, die das Unterstützungsangebot in Anspruch genommen und somit mindestens einen persönlichen Kontakt mit ihrem IDA-Berater hatten, bewerteten etwa 50% das Angebot als „sehr hilfreich“.
Hier können Sie das gesamte Ergebnis-Handout des Hauptstadtkongresses 2009 herunterladen.
Ergebnis-Handout, PDF 249kB
Key-Slides Prof. Gräßel
Key-Slides Prof. Holle
Key-Slides Kunz
Key-Slides Dr. Großfeld-Schmitz
Basisauswertung der Ausgangsdaten des IDA-Projekts
Familie bleibt der wichtigste Garant für die Unterstützung von Demenzkranken.
Die Fürsorge durch die Familie ist ein wesentlicher Garant für die kontinuierliche Unterstützung und
Pflege eines Demenzpatienten. Gut 90 Prozent der Hauptpflegepersonen der IDA-Studie stehen in
einem engen verwandtschaftlichen Verhältnis zum jeweils Erkrankten (Ehepartner, Kinder, Schwiegerkinder).
Innerhalb der Familie wiederum ist Demenz überwiegend ein Thema, das Frauen betrifft:
Nicht nur sind über zwei Drittel der Demenzpatienten der IDA-Studie weiblich (68 Prozent), auch die
Mehrheit der Hauptpflegepersonen sind Frauen (73 Prozent). Die Familie und hier die weiblichen
Mitglieder sind damit die wichtigsten Säulen, wenn es um die Betreuung und häusliche Pflege von
Demenzkranken geht.
Hier können Sie das gesamte Handout mit der Basisauswertung der Ausgangsdaten des IDA-Projekts herunterladen.
Handout, PDF 308kB